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Im KerbHolz28 fällt der reguläre Schulunterricht weg. Das Konzept ist darauf ausgerichtet, dass die Kinder und Jugendlichen im Schulausschluss, genug von der Schule haben oder eine grosse Reizüberflutung verarbeiten müssen. Sie erhalten Raum und Zeit ihre Ressourcen zu entdecken und Vertrauen in sich und die Welt zu gewinnen.

Durch investigatives Lernen, lernen Schüler und Schülerinnen weiter ohne den gewohnten Unterrichtsstress. Sie erkennen im Verlauf der Zeit, dass sie ihr vorhandenes Wissen aus der Schule täglich anwenden und wofür sie bis jetzt gelernt haben. Dies ist eine Erkenntnis, die sie Erwachen und den Sinn der Schule in neuen Licht sehen lässt und den Wunsch nach weiterem lernen fördert.

 Sie bauen, kochen, kaufen ein, und alles ist eine Frage der Masse, der Verhältnisse, der Kräfte und des Denkens. Geschult wird die Naturwahrnehmung, das kleine Ökosystem Wald das mit dem Globalen verbunden ist. Es braucht Geschichtserkenntnis, soziales Gespür sowie das Erleben einer Gemeinschaft die auf einander angewiesen ist.

Durch die Reduktion der Infrastruktur wird es notwendig alles was die Bedürfnisse des Alltags betrifft mit eigener Kraft zu leisten und seinen Teil mit zu tragen. Es fängt mit der gemeinsamen Busfahrt an gefolgt vom Einkauf im Dorf und dem 30 minütigen Fussmarsch in den Wald: Kochen auf offenem Feuer das holzen bedingt, sowie zubereiten der Malzeiten aus Grundnahrungsmittel als direkte Auseinandersetzung mit dem Essen und Essgewohnheiten. Diese von der Natur gegebenen Bedingungen setzten viele Fähigkeiten voraus die die Kinder und Jugendlichen zwar haben sich dessen noch nicht bewusst sind.
Bewegungen, äussere wie innere, werden angeregt und verschiedene Spielplätze im Wald sind dafür geeignet sich durch äussere Bewegungen kognitiven Fähigkeiten anzueignen die den regulären Schulunterricht wieder tragbar machen.



Wir suchen immer freiwillige Mitarbeiter für kleine Umbauten oder Waldarbeiten.

Bitte meldet Euch!:

zbinden@kerbholz.org

Büro   031 918 48 62
Wald  079 839 11 38